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Datenschutzerklärung

Stand: 13.9.2026

Diese App zählt zusammen, wie viel Lebenszeit die Bahn dir schuldet. Dafür muss sie wissen, wann du wo warst — mehr aber auch nicht. Hier steht, was gespeichert wird, wo es liegt und wie du es wieder loswirst.

Verantwortlicher

Verantwortlich für die Verarbeitung im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO:

Bobby Luong

fifon210@gmail.com

Was die App speichert

Deinen Namen, so wie du ihn beim ersten Öffnen eingetragen hast. Er ist der ganze Account: kein Passwort, keine E-Mail-Adresse, keine Telefonnummer.

Deinen Wiederherstellungscode, damit du auf einem zweiten Gerät an dieselben Fahrten kommst.

Deine Fahrten: Start, Ziel, Zug, geplante und tatsächliche Zeiten, die Verspätung und auf Wunsch den Ticketpreis. Bei Verbindungen mit Umstieg zusätzlich jede Teilstrecke.

Das ist ein Bewegungsprofil. Aus einer Handvoll Fahrten lässt sich ablesen, wo du wohnst und wann du zur Arbeit fährst. Diese Daten werden nicht ausgewertet, nicht weitergegeben und nicht für Werbung verwendet — es gibt hier keine Werbung.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Ohne diese Daten gibt es die Funktion nicht, wegen der du die App überhaupt benutzt.

Cookies

Ein Cookie namens bahn-traum-user enthält eine zufällige Kennung, sonst nichts. Er ist httpOnly, JavaScript im Browser kommt also nicht heran, und läuft nach fünf Jahren ab.

Dieser Cookie ist der Account. Ohne ihn wüsste die App beim nächsten Öffnen nicht, wessen Fahrten sie zeigen soll. Er ist damit unbedingt erforderlich im Sinne von § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG und braucht keine Einwilligung — deshalb steht hier auch kein Cookie-Banner im Weg.

Ein zweiter Cookie merkt sich, ob du die App auf Deutsch oder Englisch liest. Gleiche Begründung, gleicher Umgang.

Server-Logs und Missbrauchsschutz

Beim Aufruf überträgt dein Browser technisch bedingt seine IP-Adresse. Der Hoster protokolliert sie zusammen mit Zeitpunkt und aufgerufener Adresse.

Die App selbst benutzt die IP-Adresse für genau eine Sache: Sie zählt, wie viele Anfragen in kurzer Zeit von dort kommen, um automatisierte Zugriffe zu bremsen. Gespeichert wird dabei nicht die Adresse, sondern ein Hash davon — der Zähler braucht nur Gleichheit, keine Lesbarkeit. Nach wenigen Minuten verschwindet der Eintrag, und weder er noch die Adresse werden je einer Fahrt oder einem Konto zugeordnet.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: das berechtigte Interesse daran, dass die App für alle erreichbar bleibt.

Die Bahn-Schnittstelle

Verbindungen und Verspätungen kommen von einer inoffiziellen Schnittstelle zu bahn.de. Diese Abfragen stellt der Server, nicht dein Browser. Deine IP-Adresse erreicht die Bahn dadurch nicht, und deine Suche ist dort nicht dir zugeordnet.

Das Antragsprofil verlässt deinen Browser nicht

Für die Fahrgastrechte-Formulare kannst du Name, Anschrift, E-Mail-Adresse und IBAN hinterlegen. Diese Angaben liegen ausschließlich im localStorage deines Browsers und werden nie an den Server gesendet.

Das ist keine Absichtserklärung, sondern im Code festgeschraubt: Das Modul, das diese Daten liest, ist als reines Browser-Modul markiert. Sobald jemand versucht, es auf dem Server zu verwenden, scheitert der Build — nicht erst der Betrieb.

Auch das ausgefüllte PDF entsteht in deinem Browser. Wer es zu sehen bekommt, entscheidest allein du.

Löschst du die Browserdaten dieser Seite, ist das Antragsprofil weg. Es gibt keine Kopie, aus der es jemand zurückholen könnte.

Die geteilte Bilanz

Du kannst deine Bilanz unter einer zufälligen Adresse veröffentlichen. Diese Seite zeigt Zahlen: verlorene Lebenszeit, Pünktlichkeitsquote, Anzahl der Fahrten. Sie zeigt keinen Namen, keine Bahnhöfe, keine Züge — eine Strecke ist ein Bewegungsprofil, und ein Vorname daneben macht daraus eine bestimmte Person.

Die Adresse ist zufällig und nicht zu erraten, aber wer den Link hat, kommt hinein. Suchmaschinen sind ausgeschlossen.

„Nicht mehr teilen“ macht die Adresse dauerhaft ungültig; teilst du erneut, entsteht eine neue statt der alten. Eine in den letzten Minuten zwischengespeicherte Ansicht kann noch kurz antworten, bis der Zwischenspeicher abläuft.

Wer die Daten sonst noch verarbeitet

Vercel — Hosting und Auslieferung der Seite, dort entstehen auch die Server-Logs.

Turso — die Datenbank mit Namen, Wiederherstellungscodes, Fahrten und den Zählwerken des Missbrauchsschutzes.

Sentry — Fehlerberichte, wenn auf dem Server etwas schiefgeht. Übermittelt werden die Fehlermeldung, der Programmablauf dorthin und das Muster der betroffenen Adresse — also „/b/[slug]“, nicht der tatsächlich aufgerufene Link. Keine Cookies, keine IP-Adresse, keine Kennung. Im Browser läuft nichts davon: Deine Seite spricht nie mit Sentry.

Alle drei sind als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO eingebunden und verarbeiten die Daten ausschließlich weisungsgebunden. Die Daten selbst liegen in der EU: die Datenbank in Irland, die Serverfunktionen in Dublin. Beide Anbieter sind allerdings US-Unternehmen, ein Zugriff aus den USA ist damit nicht ausgeschlossen und wäre selbst eine Übermittlung; dafür stützen sie sich auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission beziehungsweise auf das EU-US Data Privacy Framework.

Wie lange das alles bleibt

Fahrten bleiben, solange dein Konto besteht. Die Bilanz über Jahre ist der Zweck der App, nicht ein Nebeneffekt.

Eine gelöschte Fahrt verschwindet sofort aus der Ansicht und wird nach 30 Tagen endgültig entfernt. Bis dahin lässt sie sich zurückholen.

„Konto löschen“ im Profil entfernt Namen, Wiederherstellungscode und sämtliche Fahrten und wirft den Cookie weg. Das ist endgültig: Es gibt kein Undo und keine Sicherungskopie, aus der sich das wiederherstellen ließe.

Server-Logs laufen nach den Fristen des Hosters ab, die Zähler des Missbrauchsschutzes nach Minuten.

Deine Rechte

Dir stehen Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch zu — Art. 15 bis 21 DSGVO.

Drei davon brauchen keine Anfrage: Die App zeigt dir auf ihren eigenen Seiten genau das, was sie über dich gespeichert hat, im Profil lädst du denselben Bestand als JSON-Datei herunter, und daneben steht der Knopf, der alles davon entfernt. Für alles Weitere genügt eine Mail an die oben genannte Adresse.

Auf eine Mail antworten wir binnen eines Monats. Eine Einschränkung folgt dabei aus der Sparsamkeit dieser App: Sie kennt keine E-Mail-Adressen und kann eine Anfrage deshalb keinem Konto zuordnen. Wer schriftlich Auskunft oder Löschung verlangt, muss seinen Wiederherstellungscode nennen — sonst ließe sich jede Anfrage für jedes fremde Konto stellen. Über die App selbst braucht es das nicht: Dort weist dich der Cookie bereits aus.

Du kannst dich außerdem bei einer Aufsichtsbehörde beschweren, Art. 77 DSGVO. Zuständig ist die Behörde deines Wohnorts, deines Arbeitsplatzes oder des mutmaßlichen Verstoßes.

Was es hier nicht gibt

Kein Analytics, keine Zählpixel, keine Werbenetzwerke, keine Schaltflächen sozialer Netzwerke.

Die Schriften werden beim Bauen mitgeliefert und vom eigenen Server ausgeliefert. Es geht keine Anfrage an Google, auch nicht beim ersten Aufruf.

Keine automatisierte Entscheidungsfindung und kein Profiling im Sinne von Art. 22 DSGVO.